Niveaus und Regelbuch
Basierend auf dem neuen Leistungssystem der WRAN von 2007.
Die DAWRA folgt dem Regelbuch der WRAN seit der Mitgliedersitzung von 2008. Jeder Teilnehmer der DAWRA-Westernreiter wird in eine der folgenden Kategorien eingestuft: L5, L4, L3, L2 oder L1. Wobei L5 die leichteste und L1 die schwerste Kategorie ist.
Durch errittene Punkte, kann ein Teilnehmer eine Kategorie hochgestuft oder zurückgesetzt werden.
Das minimale Alter für den Reiter, damit er an der Prüfung „Führzügelklasse“ teilnehmen kann ist 7 Jahre. Für alle anderen Disziplinen 10 Jahre. Stichtag ist der 1. Januar des laufenden Jahres.
In Disziplinen in denen das Pferd an der Hand vorgestellt wird dürfen Pferde im Alter von 2 Jahren und älter teilnehmen.
Disziplinen in denen das Pferd unter dem Sattel vorgestellt wird sind für 4jährige und älter Pferde freigegeben. Hengste sind nur für Erwachsene Teilnehmer in den Kategorien L2 und L1 erlaubt. In den restlichen Kategorien dürfen Hengste nicht gestartet werden.
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Kategorie L5: ist das Einsteigerniveau für den Westernreitsport. Diese Kategorie ist für die Teilnehmer bestimmt, die gerade mit dem Westernreiten beginnen. Sie können sowohl auf ihrem eigenen, aber auch auf Reitschulpferden teilnehmen. In dieser Kategorie werden die folgenden Bestandteile angeboten: Führzügel, Pleasure, Trail, Horsemanship, Showmanship at Halter und Trail an der Hand.
Kategorie L4: ist das Niveau, in dem das Westernreiten seine Form erhält. Von den Teilnehmern und von den Pferden werden die Basis Manöver im Sinne des Westernsports abgefragt. Das Hauptaugenmerk liegt mehr auf Technik und weniger auf Geschwindigkeit. In dieser Leistungsklasse werden die folgenden Disziplinen angeboten: Pleasure, Trail, Horsemanship, Showmanship at Halter und Trail an der Hand.
Kategorie L3 ist für erfahrene Westernreiter. In dieser Kategorie wird eine saubere Abfolge von Manövern gewünscht. Es werden Manöver schnell hinter einander in einer bestimmten Abfolge verlangt. In dieser Kategorie werden die folgenden Prüfungen angeboten: Pleasure, Trail, Horsemanship at Halter, Trail an der Hand und Reining.
Kategorie L2 ist für den guten Westernreiter. Hier wird erwartet, dass Manöver mit einer bestimmten Gelassenheit durchgeführt werden und technisch korrekt sind. In dieser Kategorie können die meisten schwierigen Manöver abgefragt werden, Dennoch sind sie nicht so schwierig, wie etwa in der Kategorie L1. In der Kategorie L2 werden alle Disziplinen angeboten bis auf Lead Line.
Kategorie L1 ist für sehr erfahrene und professionelle Westernreiter. In dieser Kategorie wird erwartet, dass die Manöver sehr sauber und technisch korrekt sind. In dieser Kategorie können alle Kombinationen und Manöver abgefragt werden. In der L1 wird, wie in der L2, jede Disziplin angeboten bis auf Lead Line.
Die Teilnehmer können durch Teilnahme an Turnieren Punkte sammeln. Jährlich nach der Saison (nach dem NK), wird die neue Einteilung ausgewertet: L5/L4/L3 - Die Teilnehmer, die keine Punkte in der Saison erritten haben, bekommen 5 Punkte abgezogen. Wenn der Rest kleiner als 0 ist, bleiben die Punkte bei 0. - Teilnehmer, die mehr als 75 Punkte haben steigen auf in die nächste Kategorie L4/L3/L2. - Teilnehmer, mit mehr als 25 Punkten haben die Wahl aufzusteigen in die nächst höhere Kategorie L4/L3/L2.
L2 - Teilnehmern, die keine Punkte in der Saison erritten haben, werden 5 Punkte vom Rest abgezogen. - Teilnehmern, bei denen der Rest höher ist, als 75 Punkte steigen in die L1 auf. - Teilnehmer, mit mehr als 25 Punkten können wählen ob Sie in die L1 aufsteigen. – Vermindert sich der Punktestand der Teilnehmer, auf niedriger als 0 Punkte, muss er in die L3 mit einem Rest von 10 Punkten absteigen.
L1 – Die Teilnehmern, die keine Punkte in der Saison erritten haben, bekommen 5 Punkte vom Rest abgezogen. – Ist die Restpunktzahl kleiner wie 0 steigt der Reiter, mit einem Punktestand von 10 Punkten, in die L2 ab.